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Pressemitteilungen 2004 Print E-mail

22.11.04 || WGC-World Cup: Marcel Siem und Kariem Baraka auf Platz 7
Marcel Siem und Kariem Baraka spielten sich beim World Cup im Real Club de Golf de Sevilla auf einen hervorragenden siebten Platz. Mit Runden von 64, 69, 66 und 68 Schlägen und insgesamt 21 unter Par waren sie am Ende schlaggeich mit den Teams aus Schweden(Haeggman/Jacobson) und den USA(Verplank/Tway).

Es siegte das englische Team mit Luke Donald und Paul Casey(-31). Vor den Deutschen konnten sich die Niederlande(-23), Österreich(-23), Südafrika(-25), Irland(-28), Spanien(-30) und England platzieren.

Mit einer Top-Ten Platzierung für die deutschen Youngster war im Vorfeld nicht zu rechnen gewesen, denn es war ein starkes internationales Teilnehmerfeld am Start. Für England mit L.Donald & P.Casey, Spanien mit M.Jiminez & S.Garcia und Irland mit P.Harrington & P.McGinley teeten schon alleine 6 Spieler des Ryder Cup Team 2004 auf.

Man spielte wie immer in den letzten Jahren zwei Tage Vierball Bestball (wo das beste Ergebnis eines Spielers in die Wertung kommt) und zwei Tage klassischer Vierer (abwechselnd wird ein Ball von einem Team gespielt, wobei man vorher festlegt, wer die geraden wie 2,4,6... und wer die ungeraden 1,3,5...Abschläge spielt). In den Ergebnissen spiegelt sich schon die unterschiedliche Schwierigkeit bzw der besondere Reiz der beiden Spielarten wieder. Hier zeigt sich auch wie gut man sich ergänzt.
Zum Auftakt startete das deutsche Duo gleich mit einem Birdie und beendete den Tag mit einer blitzsauberen bogeyfreien Runde, wobei sechs Birdies und ein Eagle zu notieren waren. Am zweiten Tag im klassischen Vierer unterliefen den beiden zwar vier Bogeys, aber mit fünf Birdies und wiederum einem Eagle waren sie mit der 69 zufrieden. Es folgten in der dritten Runde sieben Birdies und ein Bogey, somit eine 66er Runde. Als Zwölfplatzierte starteten sie voll motiviert in Runde vier, nach erfolgreichem Beginn mit einem Birdie an Loch eins mussten sie sich einen Doublebogey an Loch zwei notieren. Der Schock war nicht so einfach zu verdauen, aber sie kämpften sich stetig voran und konnten sich am Ende mit einer guten 68er Runde auf den geteilten 7. Rang katapultieren.
Der Golfcourse in Sevilla ist ein junger Platz, offen mit einigen großzügigen Wasserhindernissen. Er ist gut zu spielen was sich auch in den super Ergebnissen wider spiegelte, wenn der Wind dort fegt (wie im April bei dem Europeanturnier geschehen) sieht das auch anders aus. Er war in einem guten gepflegten Zustand mit super schnellen Grüns.

Marcel Siem und Kariem Baraka, die schon während ihrer Amateurzeit gemeinsam erfolgreich im deutschen Nationalteam um internationale Ehren (Vize Europameister 1999) gespielt haben, freuten sich auf ihr gemeinsames erstes Profiturnier und spielten voll auf Attacke. „Wir kennen uns von früher und haben uns klasse ergänzt“, sagte Marcel Siem nach dem Turnier. „Kariem ist ein großer Kämpfer und gehört für mich ganz klar auf die European Tour. Leider hat Kariem die Tourkarte in diesem Jahr nicht geschaftt, aber er wird es packen, da bin ich ganz sicher. Vielleicht hat der World Cup für Kariem eine ähnliche Initialzündung wie für mich vor einem Jahr“, hofft Siem, der sich mit Alex Cejka beim World Cup 2003 in Kiwiah Island den vierten Platz gesichert hatte.

Das Team Germany, als jüngste Starter im Feld, konnte sich mit ihrer hervorragenden Leistung vor den starken Teams aus Wales, Japan, Australien, Dänemark, Frankreich, Schottland und Argentinien platzieren, dies ist besonders zu erwähnen da fast alle Spieler dieser Teams auf der European Tour oder der US-Tour schon mindestens einmal ein Turnier gewonnen haben. Die Leistung der Österreicher ist eine kleine Sensation, denn damit dass Markus Brier und Martin Wiegele, als Ersatz für Kolumbien gestartet, fünfter wurden, konnte man nicht im Traum rechnen.

Die Saison 2004 beendet Marcel Siem auf Platz 39 der Volvo Order of Merit.(Siehe auch Pressemitteilung v. 05.11.04)
„Mit dem World Cup in Sevilla hat sich der Kreis seit dem letzten World Cup auf Kiawah Island geschlossen“, sagt Marcel Siem. „Es war ein unglaubliches Jahr. Ich habe alle meine Saisonziele erreicht. Jetzt freue ich mich sehr auf die Weihnachtszeit um ein paar ruhige Tage zu verbringen.“ Zuerst fliegt der Ratinger jedoch in den Sommer Südafrikas. Bereits am 9.Dezember beginnt für Marcel Siem die Saison 2005 mit der Titelverteidigung bei der Dunhill Championship. „Natürlich will ich auch in der neuen Saison wieder ein Turnier gewinnen, wenn möglich sogar mehr als eins“, lächelt Siem, der genau weiß dass er dieses Ziel mit allen anderen Spielern auf der European Tour gemeinsam hat. „Mein Ziel ist es in mindestens eines der vier Major Turniere und drei WGC-Einzelturniere hineinzukommen. Am Ende der nächstjährigen Saison möchte ich in der Volvo Order of Merit unter den 20 besten Spielern sein. Klar, ich orientiere mich weiter nach oben, wohin denn auch sonst...“

Nächstes Turnier: Dunhill Championship, Südafrika, 9.-12.12.2004
Die Turniere können bei Premiere verfolgt werden. www.premiere.de

Finale Position in der Volvo Order of Merit 2004: 39.
Aktuelle Position in der Weltrangliste: 148

Bei der Volvo Masters Andalucia vergangenes Wochenende in Valderrama(Sotogrande) belegte Marcel Siem mit Runden von 76,74,68 und 71 Schlägen einen guten 25.Platz. Auch nach dem Abschlussturnier der European Tour 2004 hält der Ratinger Golf-Professional seinen 39. Rang in der Volvo Order of Merit mit einem Gesamtpreisgeld von € 562.851,69. Siem hat sich mit seiner bisher erfolgreichsten Profi-Saison im Feld der besten Europäer etabliert. Dem Sieg bei der Dunhill Championship in Südafrika folgten fünf weitere Top-Ten Ergebnisse. Zu bemerken ist, dass Siem, der für keines der vier Major-Turniere und ebenfalls für keines der drei World Golf Championship-Turniere startberechtigt war, trotzdem den 39. Rang und damit seine bisher beste Platzierung im vierten Jahr als Tour Professional erspielt hat.

„Ich habe alle meine Saisionziele erreicht. Das fühlt sich unheimlich gut an und macht mich auch stolz“, sagt Siem, der um seine Qualitäten weiß. „Natürlich muss ich meine Ziele für das nächste Jahr höher stecken, alles andere wäre unrealistisch. Ein weiterer Sieg, die Qualifikation für ein Major- oder WGC-Turnier und eine noch bessere Platzierung in der Volvo Order of Merit sind die neue Richtung.“

Leicht hätte es auch in Valderrama noch besser laufen können. Leider war Siem, nach einem Sturz im Bad am Dienstag der Turnierwoche, durch einen Bluterguss am Handgelenk stark gehandicapt. „In den ersten beiden Tagen hatte ich bei jedem Schlag starke Schmerzen. Ab der dritten Runde lief es dann etwas besser. Schade, denn ich hatte mir für den Sasionabschluss mehr vorgenommen.“
Siem spielte die Abschlussrunde gemeinsam mit dem Spanier Miguel Angel Jimenez. „Es hat großen Spass gemacht mit Miguel zu spielen, denn ich verstehe mich gut mit ihm.“ Die beiden „Zöpfchenträger“ gingen zum ersten Mal gemeinsam an den Start und spielten zum Abschluß der Saison eine entspannte Runde. Rundenergebnis: Siem-Par / Jimenez-+1.

Ruhe findet Marcel Siem nach der anstrengenden Saison (23 Turniere, 18 „Cuts“) jedoch erst zur Weihnachtszeit. Vorher steht der World Cup an(18.-21.11. im Real Golf Club de Sevilla) und am 9.Dezember geht es für den Ratinger bereits in die neue Saison. Bei der Dunhill Championship in Südafrika ist Marcel Siem Titelverteidiger.

Einen besonderen Dank richtet Marcel Siem an seine Freunde, Sponsoren, Medien und alle Fans. „Die Unterstützung war sagenhaft. Dafür möchte ich mich allerherzlichst bedanken!“



Nächstes Turnier: World Cup, Sevilla 18.-21.11.2004-11-04
Dunhill Championship, Südafrika, 9.-12.12.2004
Die Turniere können bei Premiere verfolgt werden. www.premiere.de

Finale Position in der Volvo Order of Merit 2004: 39
Aktuelle Position in der Weltrangliste: 152


05.11.04 || Gelungener Saisonabschluss – und schon geht es wieder weiter


10.10.04 || Neunter bei der Dunhill Links Championship in St.Andrews
Bei seiner ersten Teilnahme bei der Dunhill Links Championship erreichte Marcel Siem den neunten Platz und damit das sechste Top Ten Ergebnis beim 21igsten Saisionstart. „Die Dunhill-Turniere scheinen mir Glück zu bringen. Siem: „Der Sieg in Südafrika(Dunhill Championship) und jetzt der neunte Rang hier in Schottland mit zwei Runden auf dem Old Course, das ist einfach klasse. Ich bin sehr zufrieden!“
Kann der 24-jährige Ratinger auch sein, denn mit € 78.451.- erzielte er sein bestes Saisonpreisgeld, nach dem Sieg am Kap im Januar diesen Jahres. Siem spielte Runden von 73(Carnoustie), 66(Kingsbarns) sowie 67 und 69 Schlägen (gesamt 275= -13). Es gewann der Schotte Stephen Gallacher im Stechen vor dem Nord-Iren Graeme McDowell.
Die Dunhill Links Championship wird auf drei verschiedenen Plätzen ausgetragen, Siem: „Links Golf hat mir schon immer gut gefallen. Leider spielen wir nicht so oft auf diesen Plätzen. Es ist ein total anderes Golfspiel, das Putten ist so wichtig, ich bin froh, dass mein Putter diese Woche wieder ein bischen heiß gelaufen ist. Ich habe da schon eine Durststrecke hinter mir, bei den letzten Turnieren fielen die Putts einfach nicht. Es hat diese Woche riesig Spaß gemacht hier auf den 3 Plätzen zu spielen auch wenn es ganz schön schattig war. Es ist ein tolles Turnier gewesen, der Spielmodus ist auch anders als sonst, es war interessant mit den Amateuren zu spielen. Ich hatte einen coolen englischen DJ als Teampartner mit dem ich viel Spaß hatte, nebenbei haben wir uns in der Teamwertung auf den 9 Platz gespielt. Im nächsten Jahr finden hier in St.Andrews die British Open statt, da will ich unbedingt dabei sein.“

In Schottland bewies Siem einmal mehr seine Klasse. Mit dem neunten Rang ist er zugleich bester Kontinentaleuropäer und ließ einige namhafte Spieler im Klassement hinter sich, die in der Weltrangliste weit vor ihm liegen. Zum Beispiel den Weltranglisten Ersten, Vijay Singh, aber auch Adam Scott oder Retief Goosen. „Ich gucke nicht darauf wer im Feld wo liegt, sondern versuche mein eigenes Spiel zu machen. Auch bei meinem fünften Platz bei der Dubai Desert Classic habe ich schon gegen einige der besten Spieler der Welt gut ausgesehen. Es spornt mich an wenn ich mich direkt mit erstklassigen Spielern messen kann, denn ich habe den Anspruch auch einer von diesen Spielern zu werden. Leider bin ich noch nicht bei allen großen Turnieren spielberechtigt. Deshalb versuche ich meine Chancen zu nutzen. “

Marcel Siem spielt in diesem Monat noch bei der Turespana Mallorca Classic, bei der Open de Madrid und bei den Volvo Masters in Valderrama an.
Die Saison 2004 klingt für Siem dann mit einem weiteren Highlight aus, mit seiner zweiten Teilnahme am WGC World Cup. In diesem Jahr vertreten zwei Youngster die deutschen Farben. Vom 18.-21.November wird der WGC World Team Cup im Real Golfclub des Sevilla ausgetragen. Im vergangenen Jahr konnte Siem mit Spielpartner Alex Cejka auf Kiawah Island/USA den vierten Platz belegen. Heuer spielt er mit Kariem Baraka.


Nächstes Turnier: Mallorca Classic, 14.-17.10.2004
Premiere-TV berichtet an allen vier Turniertagen live. www.premiere.de

Aktuelle Position in der Volvo Order of Merit: 39.
Aktuelle Position in der Weltrangliste: 154


08.08.04 || Ratinger Golf Professional tritt in dieser Woche beim Turnier auf Gut Lärchenhof an
Die Linde German Masters sind für den 24-jährigen Ratinger Golf Professional Marcel Siem ein Heimspiel. Gewonnen hat er ebenfalls schon einmal in diesem Jahr, bei der Dunhill Championship in Südafrika. Wie sieht er seine Chancen für die mit 3 Mio Euro dotierten Linde German Masters? „Jedenfalls nicht schlechter oder besser als bei jedem anderen Turnier, denn immer wenn ich an den Start gehe will ich gewinnen. Sonst hätte ich die falsche Berufseinstellung.“

Für ein gutes Abschneiden gibt es jedoch ein paar Argumente. Siem kennt den Platz aus zig Golfrunden die er hier gespielt hat. Außerdem werden viele Freunde, Bekannte und Fans des derzeit besten Deutschen in der europäischen Geldrangliste(39, Platz der Volvo order of Merit) auf seinen Runden begleiten. „Das motiviert mich, macht mich an. Obwohl zusätzliche Motivation überhaupt nicht notwendig ist. Die Linde German Masters sind eines der Top-Turniere auf der Europeantour und ein absolutes Highlight in meinem persönlichen Turnierkalender. Jeder Spieler will hier gut aussehen, das ist bei mir nicht anders.“

Siem kam am Montag Morgen aus Boston / USA zurück und fuhr direkt nach Pulheim um auf Gut Lärchenhof zu trainieren. „Ich will im Rhythmus bleiben, das ist wichtig.“ In Boston bei der „Deutschen Bank Championship“ war Siem´s Premiere auf der US-PGA-Tour nicht nach Wunsch verlaufen. Um einen einzigen Schlag verpasste der Man with the Ponytale, wie ihn die Amerikaner nennen, den Cut.
„Natürlich bin ich enttäuscht. Aber das war letzte Woche. Jetzt tee´ ich bei der Linde German Masters in Köln und in meiner Heimat auf. Ich habe letzte Woche unabhängig vom Ergebnis gutes Golf gespielt. Daran will ich diese Woche anknüpfen.“

Nächstes Turnier:
Linde German Masters, Pulheim/Gut Lärchenhof, 9.-12.September
Premiere-TV berichtet an allen vier Turniertagen live.
www.premiere.de

Aktuelle Position in der Volvo Order of Merit: 39.
Aktuelle Position in der Weltrangliste: 146


08.08.04 || Marcel Siem spielt die Deutsche Bank Championship in Boston
Erster Start bei einem Turnier der US-PGA-Tour

In dieser Woche beginnt für den Ratinger Marcel Siem ein neuer Karriereabschnitt. Erstmalig spielt der Sieger des Dunhill Championship in den USA ein reguläres Turnier der PGA Tour. Siem: „Ich bin der Deutschen Bank sehr dankbar, dass sie mir den Start bei der Deutsche Bank Championship ermöglicht. Damit geht für mich ein weiterer Traum in Erfüllung“.

Bisher hat Siem nur ein einziges Mal in den USA aufgeteet. Beim World Cup letzten November, auf Kiawah Island, wurde Siem im Team mit Alex Cejka vierter. „Ich denke, dass die Golfplätze, auf denen in den USA gespielt wird, gut zu meinem Spiel passen“, sagt Siem, der mit großem Enthusiasmus am morgigen Dienstag gen USA fliegt. Bei dem mit 5 Mio US-$ dotierten Turnier, trifft er auf die komplette US-Elite. Fast alle US-Ryder Cup-Spieler sind am Start. „Ich hoffe, ich bin nicht zu sehr nervös“, sagt Siem, der sich der Bedeutung dieser Chance bewusst ist. „Natürlich werde ich mein bestes Golf spielen müssen, denn ich fliege nicht in die USA, um nur zwei Runden mitzuspielen“. Das Turnier findet wegen eines Feiertages in den USA von Freitag bis Montag statt. In der kommenden Woche, vom 9-12.September spielt Siem dann die Linde German Masters in Pulheim bei Köln. Hat er Sorgen wegen des Reisestress? „Nein, wir fliegen nach dem Turnier, am Montag Abend, noch zurück und sind dann am Dienstag Mittag wieder in Düsseldorf. Am Mittwoch ist das Linde German Masters Pro-Am und bis dahin sollte ich wieder ausgeruht sein. Schließlich bin ich ja noch jung....“

Die BMW-Open am vergangenen Wochenende verliefen für Siem enttäuschend. In München belegte er nur Rang 75. „Es gibt immer wieder Wochenenden im Laufe eines Jahres, wo überhaupt nichts läuft. Das vergangene war ein solches Wochenende. Das Ergebnis von München habe ich aber gedanklich schon abgehakt, das ist Vergangenheit. Jetzt konzentriere ich mich voll auf die Deutsche Bank Championship, denn natürlich will ich gegenüber dem Titelsponsor meine Einladung rechtfertigen und mich mit einem guten Ergebnis bedanken“.


Nächstes Turnier: Deutsche Bank Championship, 3.9.- 6.9.2004.
Premiere berichtet an allen vier Turniertagen live aus den USA.
www.premiere.de


02.08.04 || 8. Platz bei der Scandinavian Masters
Fünftes Top-Ten Ergebnis beim 17. Turnierstart – Achter „Cut“ in Folge

Die Saison läuft für Marcel Siem immer besser. Bei der Scandinavian Masters belegte der Ratinger mit Runden von 71-74-69 und 68=282 Schlägen (-6) den achten Platz. Es gewann der Engländer Luke Donald mit –16. Siem kam damit zum achten Mal in Folge „ins Geld“. Bei seinem 17. Saisonstart verbuchte der 24-jährige damit sein fünftes Top-Ten Ergebnis und orientiert sich in der Volvo Order of Merit weiter nach oben. In der Geldrangliste belegt er weiterhin Platz 31, hat aber den Abstand zu den vor im liegenden Spielern weiter verkürzt. In den beiden Schlussrunden auf dem Platz des GC Barsebäck bei Malmö beeindruckte Siem mit Nervenstärke. Er benötigte 69, bzw. 68 Schläge und arbeitete sich vom 49.Platz nach Runde 2 nach vorne. „Die 74 in Runde zwei hat natürlich weh getan. Rückblickend muss ich sagen, da wäre mehr d´rin gewesen. Besonders im kurzen Spiel kann ich mich noch verbessern. Darauf werde ich jetzt mein Training intensiver abstellen“.

Für die KLM Open in Hilversum in dieser Woche ist optimistisch. „Die zwei Wochen Pause vor dem Turnier in Schweden haben mir gut getan. Jetzt fahre ich mit einer positiven Erwartungshaltung nach Hilversum.“ Im letzten Jahr musste Siem wegen Schulterproblemen nach Runde eins aufgeben.

Nach der KLM Open macht Siem wieder zwei Wochen Pause. Danach stehen mit der BWM Open in München, der Omega European Masters in Crans Montana und Siem´s Heimspiel bei der Linde German Masters in Pulheim drei Turniere in Folge an. „Die beiden Turniere in Deutschland rücken jetzt immer näher und damit wächst auch die Vorfreude, denn natürlich ist es immer etwas Besonders vor heimischem Publikum zu spielen. Das gibt dann noch einen extra Motivationsschub“.

Nächstes Turnier: KLM Open, Hilversum – 5.-8. August - TV-Termine: www.premiere.de

Aktuelle Position in der Volvo Order of Merit: 31.
Aktuelle Position in der Weltrangliste: 140

13.07.04 || Ein weiteres Etappenziel ist erreicht
Platz 47 bei der Barclays Scottish Masters – Erstmalig über € 400.000 Saisonpreisgeld
Marcel Siem belegte bei der Barclays Scottish Masters auf dem herrlich gelegenen Platz des Loch Lomond GC bei Glasgow den 47igsten Platz. Runden von 69,71,73 und 69 = 282= -2 bedeuteten den sechsten gemachten „Cut“ beim sechsten Start in Folge. Das Preisgeld von € 14.066,64 ließ Siem zugleich ein wichtiges Etappenziel für die laufende Saison erreichen, das Durchbrechen der € 400.000 Preisgeld-Schallmauer. In der Volvo Order of Merit belegt Siem mit einem Gesamtpreisgeld von nunmehr € 403.574,94 den 29.Rang. In der Weltrangliste liegt Siem nach wie vor auf Position 143, die bisher beste Weltranglistenposition in seiner Karriere.

„Nach dem Sieg in Südafrika wollte ich zur Saisonmitte über € 400.000 Preisgeld erspielen, um ganz ruhig in die zweite Tourhälfte gehen zu können “, sagt Siem, der konsequent sein Saisonziel, Top 50 in der Volvo Order of Merit vor der Volvo Masters Andalucia in Valderrama (28.-31.Oktober), verfolgt. Die Besten 50 sind für den Saisonabschluss qualifiziert.

Bei seinen letzten sechs Starts hat Siem über € 185.000 Preisgeld erspielt. Das alleine würde aktuell für Platz 76 in der Preisgeldrangliste reichen. Mit über € 400.000 hat sich Siem, der erst in seiner dritten vollen Tour-Saison steht, unter den besten europäischen Profis etabliert. Zum Vergleich: Seine bisher beste Jahresplatzierung am Jahresende war Rang 95, in 2003.

„Eigentlich bin ich sehr zufrieden mit dem Saisonverlauf, obwohl ich insgeheim, nach meinen ersten Sieg (Dunhill Championship in Südafrika im Januar 2004), auf mehr als die bisherigen drei Top-Ten-Platzierungen gehofft habe. Aber, in 2003 hatte ich in der ganzen Saison nur zwei Top-Tens und es sind ja noch ein paar Turniere. Jetzt werde ich erst einmal zwei Wochen Pause machen und dann schauen, was die zweite Saisonhälfte für mich bereit hält."

Nächstes Turnier: Scandinavian Masters, 29.7.-1.8.2004
TV-Termine: www.premiere.de

Aktuelle Position in der Volvo Order of Merit: 29.
Aktuelle Position in der Weltrangliste: 143


05.07.04 || Platz 30 bei der Smurfit European Open Platz 30 – Noch nie so gut in der Weltrangliste
Bei der Smurfit European Open im K-Club, westlich von Dublin, belegte Marcel Siem am vergangenen Wochenende den 30igsten Platz. Mit Runden von 74,74,70 und 72 = 290 = +2 erkämpfte sich der junge Ratinger ein Preisgeld von € 26.153,20. In der Volvo Order of Merit belegt Siem nach 27 von 44 gespielten Turnieren der Saison mit einem Gesamtpreisgeld von € 389.508,30 Platz 27. In der Weltrangliste verbesserte Siem sich um sieben Plätze auf Position 143, die bisher beste Weltranglistenposition in seiner Karriere.

In Irland schaffte Siem seinen fünften „Cut“ in Folge. „Ich habe ein bißchen Pech gehabt, denn vom Gefühl her wäre auch im K-Club wieder eine Top-Ten-Platzierung drin gewesen“, sagte Siem nach der Finalrunde. „Ich muss versuchen noch etwas gelassener zu werden. Vielleicht wollte ich nach der verpassten Qualifikation für die Open Championship jetzt mit der Brechstange eine vordere Platzierung erzielen. Das geht halt nicht so einfach....“

Am Montag vor der European Open hatte Siem in Sunningdale bei London die Qualifikation für die Open Championship (15.-18. Juli in Troon/Schottland) verpasst. Siem:„Natürlich wollte ich hier die Qualifikation für mein erstes Major-Turnier erreichen. Klar bin ich enttäuscht. Dieses Jahr geht viel, aber eben nicht alles. Falls ich im nächsten Jahr wieder in die Open-Quali muss, kenne ich jetzt wenigstens den Platz in Sunningdale...“.
Dennoch gibt es beim Turnier in Loch Lomond in dieser Woche noch eine kleine Chance. Der Spieler mit dem besten Turnierergebnis, der nicht bereits anderweitig qualifiziert ist, darf ebenfalls in Troon aufteen.
Auf geht´s, Marcel!


Nächstes Turnier: Barclays Scottish Open, 8.-11.7.2004 - TV-Termine: www.premiere.de

Aktuelle Position in der Volvo Order of Merit: 27.
Aktuelle Position in der Weltrangliste: 143


28.06.04 || Marcel Siem auf Platz 8 bei der Open de France
„Das war ein hartes Stück Arbeit“, sagte Marcel Siem nach seiner 71er Abschlussrunde bei der Open de France nahe Paris. „Der Course war in diesem Jahr besonders schwierig zu spielen. Das hohe Rough erforderte präzise Drives. Besonders die ersten beiden Tage waren durch den enormen Wind extrem schwer zu spielen. Ich freue mich sehr über das Ergebnis“.

Seine Runden von 71/73/69 und 71 Schlägen ( = Par für das Turnier) bedeuten ein Preisgeld in Höhe
von € 71.100. In der Volvo Order of Merit ist Siem jetzt wieder auf Platz 26 vorgerückt.
Sein Saisonpreisgeld stieg auf € 363.355,10. Damit rückt das Saisonziel des 23-jährigen Ratingers wieder ein Stück näher. „Ich denke man braucht sicher € 450.000 vor den Volvo Masters, um die Qualifikation der besten 50 Spieler in Valderrama zu schaffen. Jedes Top Ten-Ergebnis bringt mich näher“.
Die Open de France gewann der Franzose Jean-Francois Remesy vor dem Australier Richard Green.

Der 8. Platz bei der Open de France war das vierte Top Ten-Ergebnis für Siem in diesem Jahr und der vierte geschaffte „Cut“ in Folge. In den letzten vier Turnieren lag Siem nie schlechter als auf dem 37sten Platz. Bei bisher 13 Starts kam Siem zehnmal „ins Geld“. Nach seinem Sieg in Südafrika erreichte Siem in Paris sein bisher höchstes Saisonpreisgeld. Kein schlechtes Ergebnis zur Saisonmitte.
Siem: „Jetzt kann ich sehr ruhig in die nächsten Wochen gehen und versuchen einfach nur gutes Golf zu spielen.“

Heute, Montag den 28.Juni, spielt Marcel Siem die beiden Qualifikationsrunden zur Open Championship (British Open) in Sunningdale Old bei London. (Scoring auf www.opengolf.com). Dann geht es weiter zur European Open in den K-Club nach Irland und zur Scottish Open nach Loch Lomond. „Danach habe ich entweder eine Woche Pause oder ich darf an meinem Geburtstag (15.7.) bei der British Open in Troon aufteen. Ich sehe das so, gefeiert wird auf jeden Fall....“

Am Rande des Turniers gab Manager Heinz Siem die Zusammenarbeit mit dem exclusiven Textilunternehmen PAL ZILERI, Düsseldorf, als neuen Bekleidungspartner von Marcel Siem bekannt.
Nähere Informationen zu PAL ZILERI findet man unter: www.palzileri.com.

Nächstes Turnier: Smurfit European Open, 1.-4.7.2004 - TV-Termine: www.premiere.de

Aktuelle Position in der Volvo Order of Merit: 26.
Aktuelle Position in der Weltrangliste: 148.


07.06.04 || Marcel Siem – weiter auf dem richtigen Weg

Seit Beginn der Saison liegt der 23jährige unter den besten 30 der Volvo Order of Merit. Aktuell belegt er den 29. Rang und bestätigte mit seinem Ergebnis in Wales eindrucksvoll, dass er zu den Topspielern der European Tour gehört.

Aktuelle Position in der Volvo Order of Merit: 29.
Aktuelle Position in der Weltrangliste: 162
Nächstes Turnier: Open de France in Paris 24-27.6.2004

Die Celtic Manor Wales Open am vergangenen Wochenende waren für Marcel Siem erfolgreich und brachten ihn seinem persönlichen Ziel, am Jahresende unter den Top 50 der Volvo Order of Merit zu sein, einen entscheidenden Schritt näher. Mit Runden von 66/72/70 und 70 Schlägen konnte er sich den 15. Rang und somit ein Preisgeld in Höhe von €27.538,61 sichern.
In den drei letzten Turnieren, Deutsche Bank – SAP OPEN (Rang 34), Volvo PGA Championship (Rang 37) und The Celtic Manor Wales Open (Rang 15) konnte der Ratinger Golfprofessional € 74.563,61 erspielen, wodurch sein Preisgeld in 2004 auf insgesamt € 292.255,61 anstieg.


 
 

 

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