Steckbrief

"Wer hat schon das Glück sein Hobby zu seinem Beruf zu machen" - die wichtigsten Eckdaten und eine Kurzbiographie von mir.


Profil:

  • Name: Marcel Siem
  • Geburtsort: 15.07.1980 in Mettmann
  • Wohnort: Ratingen
  • Nationalität: Deutsch
  • Familienstand: verheiratet, 1 Tochter (2011)
  • Größe/Gewicht: 1,87m / 82kg
  • Schulbildung: Mittlere Reife
  • Golfspieler: seit 1986
  • Professional: seit September 2000
  • Hobbies: Pool Billiard, Tischtennis, Fischen, Fußball, Automobilsport


Biographie:
 

"Stehe ich auf der Starliste drauf? "
So stand ich 1986 vor dem Infoboard in meinem damailgen Heimatclub GC Burg Overbach in Much und habe die Mitglieder nach meiner Startzeit gefragt. Die Mitglieder haben dem "Kleinen" auch gerne Auskunft gegeben. Als jüngster Teilnehmer der "SONY Young Master 1986", ich war gerade mal 6 Jahre alt, hatte ich zwar Handicap 36, aber ob ich auf der Startliste stand, das konnte ich nicht lesen.








 


Meine Mutter war Pächterin in der Gastronomie des Golfclub Burg Overbach in Much. Sie kümmerte sich um das leibliche Wohl der Mitglieder und ich tummelte mich auf dem hügeligen 18-Loch Platz. Der Golfplatz und die Bunker waren mein zu Hause und der größte Spielplatz den man sich nur denken kann. Für meine Klassenkameraden war Fußball spielen das schönste Spiel, für mich war der Driver immer das Größte......., alles ausprobieren, Doglegs abkürzen über die Bäume - Risiko gehen.  "no risk no fun" das war schon früh meine Devise und macht mir auch heute immer noch Spaß.
 


Schon früh habe ich gelernt mich mit den Raffinessen des Golf Spiels auseinander zu setzen. Golf ist der einzige Sport wo sich alle Spieler miteinander messen können, unabhängig vom Alter, Geschlecht und der Spielvorgabe. Als Jüngster hat man nicht nur mit dem Schläger und dem Ball zu kämpfen, sondern auch mit den Tricks der älteren Mitspieler. Denn als ich meine Lochwettspiele gegen die Großen gewann, änderte sich deren Einstellung mir gegenüber sehr schnell.









 


Die schönsten Erinnerungen habe ich an die Clubmannschaften. Ich habe in der Clubmannschaft des GC Overbach Much, des GC Köln Refrath und von Bergisch Land gespielt. In Much akzeptierte man mich sehr schnell, durch mein stetiges Unterspielen war ich eine Verstärkung für das Team und mein Putter war gefürchtet. 
Das Golfspielen hat uns allen zusammen viel Spaß gemacht und war der Grundstein für einige echte Freundschaften. So mancher "ACHTER" spielte damals in den Abend hinein seine Skins aus! Und wenn es beim Putten zu dunkel wurde, haben wir Kerzen rund ums Grün aufgestellt.


Obwohl Golf eigentlich kein Mannschaftssport ist, habe ich immer gerne an den Ländervergleichskämpfen ob National oder International teilgenommen. Innerhalb des NRW Verbandes habe ich 3 Platzrekorde erspielt die ich in guter Erinnerung behalten habe. Die damit verbundenen Siege sind anschließend mit dem gesamten Team gebührend gefeiert worden. Dem damaligen Vorstand des NRW Golfverbandes bin ich für die Unterstützung heute noch dankbar. Als Mitglied der deutschen Jugend-Junioren und Herren National Mannschaft hatte ich die Möglichkeit einige internationale Erfahrungen zu sammeln. Diese Erfahrungen haben mir den Start im Profilager etwas erleichtert. Der DGV ermöglichte mir unter anderem, durch die Aufnahme in die Sportförderkompanie dass ich mich auf die Golf World Trophy 2000 in Berlin perfekt vorbereiten konnte. 
 


Es war schon etwas besonderes für uns alle, wir hatten ein Heimspiel, denn das erste Mal war der DGV der Ausrichter einer Weltmeisterschaft. Das große Ziel unserer Herrenmannschaft war es unter die TOP 3 zu kommen. Das haben wir leider nicht erreicht, aber Platz 5 war das beste Team Ergebnis, das von einer deutschen Herren Mannschaft bei einer WM jemals erzielt wurde.

Nach der WM 2000 in Berlin habe ich meine Amateurlaufbahn mit dem besten Handicap in Europa von +6 beendet. Und damit begann der Stress, denn nichts war so wie es mal war!


Amateurgolf und Profigolf sind zwei grundverschiedene Dinge. Auf der TOUR spielen, das ist eine andere Welt. Da geht es nur noch um den kleinen weißen Ball und um Ergebnisse!  Jede Woche in einem anderen Land, es kann auch mal ein anderer Kontinent sein, auf jeden Fall ein anderes Hotel bzw Bett und auch das Alleinesein, das alles ist Neu und gewöhnungsbedürftig. Es braucht seine Zeit sich zu etablieren.


Aber ich weiß, ich liebe meinen Beruf, wer hat schon das Glück sein Hobby zu seinem Beruf zu machen!

Golfbag

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Weit vom Tee, präzise ins Grün und sicher beim Putten: mit TaylorMade, Wilson Staff und Titleist.
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Neben Familie am Erfolgskonzept beteiligt: Caddie Guy, Trainer Günter und Physio Rolf.

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